Aufbau Haus

Orientierungssystem

Zwei gro¬≠√üe Un¬≠ter¬≠neh¬≠men ha¬≠ben ih¬≠ren Sitz im Auf¬≠bau Haus: die Auf¬≠bau Ver¬≠lags¬≠grup¬≠pe und Mo¬≠du¬≠lor ‚Äď ein Ma¬≠te¬≠ri¬≠al¬≠an¬≠bie¬≠ter, der als Pla¬≠net Mo¬≠du¬≠lor wei¬≠te¬≠re Dienst¬≠leis¬≠ter:innen aus Krea¬≠ti¬≠v¬≠in¬≠dus¬≠trie und Hand¬≠werk ins Haus hol¬≠te. Die The¬≠men der bei¬≠den Haupt¬≠mie¬≠ter ‚Äď Schrift und Ma¬≠te¬≠ri¬≠al ‚Äď bil¬≠de¬≠ten den Aus¬≠gangs¬≠punkt f√ľr die Ge¬≠stal¬≠tung des Ori¬≠en¬≠tie¬≠rungs¬≠sys¬≠tems. An sei¬≠ner Her¬≠stel¬≠lung ‚Äď so die Idee von Mo¬≠ni¬≠teurs ‚Äď soll¬≠ten Hand¬≠wer¬≠ker:innen des Pla¬≠net Mo¬≠du¬≠lor be¬≠tei¬≠ligt sein.

Auf­bau Haus
Ori­en­tie­rungs- und Leit­sys­tem
Fas­sa­de und In­nen­be­reich

Ber­lin 2011

Auf­trag­ge­ber
Mo­ritz­platz 1 Ent­wick­lungs­ge­sell­schaft mbH

Ar­chi­tek­tur
Clar­ke und Kuhn freie Ar­chi­tek­ten BDA

Flä­che
17.500 qm

Aus­zeich­nun­gen
Eu¬≠ro¬≠pean De¬≠sign Awards 2012
red dot award 2012: com­mu­ni­ca­ti­on de­sign
Bun­des­de­sign­preis 2012, no­mi­niert
In­dex und Über­sicht­plan er­mög­li­chen das Auf­fin­den der Viel­zahl an Mie­ter:innen in dem kom­ple­xen Ge­bäu­de.

Das Konzept der ‚Äěmaterialisierten Schrift‚Äú pr√§sentiert sich in Form von gefr√§sten Zeilen aus beschichteter Tr√§gerplatte. Die einzelnen Zeilen sind leicht auswechselbar und k√∂nnen bei Wechseln der Mieter:innen gut ver√§ndert werden. Kombiniert werden diese zudem mit dreidimensional anmutenden Aufgangsbezeichnungen auf der Wand. So entsteht bei aller Vielfalt der Mieter:innen ein √ľbergeordnetes Erscheinungsbild, das dem Haus seine eigene Identit√§t verleiht.

Der reiz­vol­le Schwarz-Weiß-Kon­trast ent­steht durch die wei­ße Be­schich­tung auf schwar­zem Ma­te­ri­al, de­ren Ober­flä­che teil­wei­se (hier die Un­ter­strei­chung) ab­ge­fräst wur­de.
Die drei¬≠di¬≠men¬≠sio¬≠nal an¬≠mu¬≠ten¬≠de Schrift auf W√§n¬≠den und Glas¬≠schei¬≠ben √ľber¬≠tr√§gt den Schat¬≠ten¬≠ef¬≠fekt der ge¬≠fr√§s¬≠ten Be¬≠schil¬≠de¬≠rung ins Ty¬≠po¬≠gra¬≠fi¬≠sche.
Mo­ni­teurs be­spiel­te die Fas­sa­de im Sin­ne des Leit­sys­tems. Die bei­den Haupt­mie­ter sind durch eine gro­ße, drei­di­men­sio­na­le Schrift gleich­wer­tig an der Fas­sa­de prä­sent.