Kulturpalast Dresden

Orientierungssystem

Im Zen¬≠trum von Dres¬≠den wird ein Ort der Be¬≠geg¬≠nung und des Aus¬≠tau¬≠sches wie¬≠der er¬≠√∂ff¬≠net ‚Äď der Kul¬≠tur¬≠pa¬≠last. Das denk¬≠mal¬≠ge¬≠sch√ľtz¬≠te Ge¬≠b√§u¬≠de, von gmp Ar¬≠chi¬≠tek¬≠ten sa¬≠niert und neu ge¬≠stal¬≠tet, ver¬≠eint Mu¬≠sik, Wis¬≠sen und Thea¬≠ter un¬≠ter ei¬≠nem Dach. Vie¬≠le ver¬≠schie¬≠de¬≠ne Men¬≠schen wer¬≠den sich in Zu¬≠kunft im Kul¬≠tur¬≠pa¬≠last be¬≠we¬≠gen. Alle ha¬≠ben un¬≠ter¬≠schied¬≠li¬≠che Be¬≠d√ľrf¬≠nis¬≠se und Zie¬≠le im Ge¬≠b√§u¬≠de. Die We¬≠gestr√∂¬≠me der ein¬≠zel¬≠nen Be¬≠nut¬≠zer¬≠grup¬≠pen, der Bi¬≠blio¬≠theks-, Phil¬≠har¬≠mo¬≠nie- und Ka¬≠ba¬≠rett¬≠be¬≠su¬≠cher:innen √ľber¬≠schnei¬≠den sich und tren¬≠nen sich wie¬≠der von¬≠ein¬≠an¬≠der ‚Äď al¬≠len gilt es zu je¬≠der Zeit eine op¬≠ti¬≠ma¬≠le Ori¬≠en¬≠tie¬≠rung zu bie¬≠ten.

Kul­tur­pa­last Dres­den
Ori­en­tie­rungs­sys­tem
In­nen­ge­län­de

Dres¬≠den 2016/‚Äč17

Auf­trag­ge­ber
Kom­mu­na­le Im­mo­bi­li­en Dres­den GmbH & Co. KG

Ar­chi­tek­tur
gmp Ar­chi­tek­ten von Ger­kan, Marg und Part­ner

Flä­che
37.000 qm

Fo­tos
Ste­fan Schil­ling
Die Ziel­punk­te wer­den in­hal­tich und gra­fisch et­was un­ter­schied­lich ge­hand­habt: Die Pri­m­är­ziel­punk­te wer­den zwei­spra­chig aus­ge­wie­sen in gro­ßen ro­ten Let­tern, die Se­kund­är­ziel­punk­te wer­den et­was klei­ner so­wie farb­lich an­ders dar­ge­stellt und er­hal­ten ein schnell er­fass­ba­res Pik­to­gramm, um in­ter­na­tio­nal ver­ständ­lich zu sein.
Ma­te­ri­al und Far­big­keit des Leit­sys­tems sind von der mar­kan­ten In­nen­ar­chi­tek­tur ab­ge­lei­tet. War­me Farb­tö­ne wie Kup­fer und Rot spie­geln sich in der Be­schrif­tung wie­der.
Pas­send zum Ge­samt­kon­zept ent­wi­ckel­te Mo­ni­teurs aus­ge­hend von der CI-Schrift eine ei­ge­ne Pik­to­gramm­fa­mi­lie.
Die Schrift wird wie be¬≠reits im ur¬≠spr√ľng¬≠li¬≠chen Kul¬≠tur¬≠pa¬≠last di¬≠rekt in Ein¬≠zel¬≠let¬≠tern auf die W√§n¬≠de ap¬≠pli¬≠ziert. Da das Ge¬≠b√§u¬≠de sehr gro√ü¬≠z√ľ¬≠gig und of¬≠fen ge¬≠stal¬≠tet ist, er¬≠ge¬≠ben sich h√§u¬≠fig gro¬≠√üe Le¬≠se¬≠dis¬≠tan¬≠zen. Die Schrift¬≠gr√∂¬≠√üe wur¬≠de ent¬≠spre¬≠chend gro√ü ge¬≠w√§hlt und ist kom¬≠for¬≠ta¬≠bel zu le¬≠sen.
Das Kon¬≠zept f√ľr die Be¬≠nen¬≠nung der Bl√∂¬≠cke und Zu¬≠g√§n¬≠ge des Kon¬≠zert¬≠saals wur¬≠de ge¬≠mein¬≠sam mit der Phil¬≠har¬≠mo¬≠nie Dres¬≠den er¬≠ar¬≠bei¬≠tet und von uns bis zur Rei¬≠hen- und Sitz¬≠num¬≠me¬≠rie¬≠rung be¬≠treut. Auch f√ľr die Be¬≠schrif¬≠tung der Gar¬≠de¬≠ro¬≠ben f√ľr die Kon¬≠zert- und Ka¬≠ba¬≠rett¬≠be¬≠su¬≠cher:innen gab es kla¬≠re Vor¬≠ga¬≠ben. (√úbe¬≠r¬≠all kommt die Haus¬≠schrift des Kul¬≠tur¬≠pa¬≠las¬≠tes zum Ein¬≠satz.)
Die Schild­trä­ger in der Bi­blio­thek ent­wi­ckeln sich aus der ein­fa­chen Flä­che und um­schlie­ßen als Eck­schild die mar­kan­ten Säu­len.
√úber¬≠sichts¬≠plan der Bi¬≠blio¬≠thek: Die Ebe¬≠nen wer¬≠den in ei¬≠ner war¬≠men und ei¬≠ner kal¬≠ten Farb¬≠welt co¬≠diert. Die Kon¬≠tras¬≠te wur¬≠den auf rot-gr√ľn Schw√§¬≠che ge¬≠pr√ľft.